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24.01.2020

Nächster Akt im Integ­rations-Theater

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Wer erinnert sich noch an die Greencard-Inder? Um die Jahrtausend­wende herum sollten IT-Spezialisten aus dem Ausland, vor allem aus Indien, nach Deutschland geholt werden, weil die Deutschen angeblich zu blöd sind, einen Computer zu bedienen.Vergegenwärtigt man sich heute, wie der Digitalisierungs­prozess der letzten Jahre vergeigt wurde, hätte man wohl besser Ausschau nach IT-Profis halten sollen, um die diesbezüglich völlig überforderte Bundes­regierung personell zu verstärken. Diese glänzte stattdessen mit Peinlich­keiten wie„Das Internet ist für uns alle Neuland“Angela Merkelund der Digitalisierungs­beauf­tragten Dorothee Bär im „Star Wars“-Latex-Kostüm. Mit solchen Politikern kann man weder die Gegenwart noch die Zukunft gestalten.Die Greencard-Inder sind Geschichte, die meisten landeten beizeiten beim Sozialamt, wanderten in andere Länder weiter oder gingen in ihre Heimat zurück. Das Migrationsp­rojekt, das erstmals nach dem Anwer­bestopp im Jahre 1973 wieder aggressiv um ausländische Arbeit­nehmer warb, war zum Scheitern verurteilt, wenn man sich davon tatsächlich erhoffte, dass es dem deutschen Arbeits­markt eine Vielzahl an Fachkräften verschaffen würde.Nun wird dem nächsten Akt im Integ­rations-Theater der Weg geebnet. Um dem vermein­tlich flächendeckend und branchenübergreifend bestehenden Fachkräftemangel entge­genzuwirken, soll mit einem neuerlichen „Aktionsplan Integration“ der Bundes­regierung dafür gesorgt werden, dass potentielle Arbeits­migranten bereits in ihrer Heimat fit für den deutschen Arbeits­markt gemacht werden. Dieser „Paradig­menwechsel“ sieht der Integ­rations­beauf­tragten der Bundes­regierung, Annette Widmann-Mauz, zufolge umfassende Sprac­hangebote und intensive Aufklärungsarbeit vor.Die Kosten für die Umsetzung dieses fragwürdigen Aktionsplans werden die Steuer­zahler in Deutschland stemmen müssen. Konkret sollen in zehn Partnerländern, darunter Afghanistan, Albanien und Marokko, vom Bundesent­wick­lungs­minis­terium finanzierte Beratungs­zentren einge­richtet werden, um ... ...mehr erfahren


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