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31.10.2021

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Klimakrise: die Erde ist kein Luftballon

von Ernst Hildebrandt

Umweltschutz statt KlimahysterieMit der Ölkrise 1973 kamen die ersten Bedenken an einem unbegrenzten Wirtschaftswachstum. Auslöser für die Ölkrise war eine drastische Erhöhung der Ölpreise. Dem Ölkartell Erdöl exportier-ender Länder (OPEC) war bewußt geworden, daß ihre Ölvorkommen nicht unbegrenzt sind. Immer öfter versiegten alte Bohrlöcher, und neue Ölfunde wurden immer seltener. Daraufhin hatten Wissenschaftler errechnet, daß bei gleicher Fördermenge die vorhandenen Ölvorkommen nur noch hundert Jahre reichen werden.

Bisher hatten die Öllander ihre Preise immer aus Bohrkosten und einer Steigerung der Fördermengen kalkuliert. Für die Zukunft sollte die Fördermenge jedoch gleich bleiben, was eine drastische Preiserhöhung notwendig machte. Die Industriestaaten lehnten die neue Preisforderung ab, worauf der Öllieferstop erfolgte. Um den Ölmangel zu ersetzen, griffen die Industriestaaten auf ihre Lagerreserven zurück und führten Sonntagsfahrverbote ein. Nach einigen Wochen endete der Ölstreik mit einem Preiskompromiß.

Nach dem Ende des Ölstops nahm das Leben die Bevölkerung bald wieder seinen gewohnten Gang auf, unter dem Motto: neue Benzinpreise – neue Lohnerhöhung.

Tiefgreifender war das Nachdenken in der Industrie. Wie sieht die Zukunft der Industrie aus, wenn die Grundlagen ihres Schaffens, Rohstoffe wie Erdöl und Edgas und Mineralien einmal auslaufen werden? Zahlreiche Fachleute haben sich daraufhin mit der Frage befaßt und Ergebnisse veröffentlicht. Die Kurzfassung war: bei der jetzigen Verbrauchsmenge werden die Bodenschätze nur noch einige Generationen lang reichen. Die genaue Reichweite der Rohstoffe wird jedoch abhängen vom sparsamen Verbrauch, von der Wiederverwertung und von der Größe der Weltbevölkerung mit der entsprechenden Verbraucherzahl.

Bevölkerungswachstum in der Geschichte

Nach der Evolution ernährten sich die Menschen nur aus dem natürlichen Nahrungsangebot, wodurch die Vermehrung der Menschen automatisch begrenzt wurde. So war die Weltbevölkerung in zehntausenden von Jahren nur auf eine Milliarde angewachsen. Dieses langsame Wachstum der Weltbevölkerung nahm sein Ende, als eine sich stetig entwickelnde Landwirtschaft zu einem erheblichen Wachstum der Weltbevölkerung führte. Medizin und Industrialisierung steigerten diese Entwicklung, was die Weltbevölkerung auf aktuell fast 7 Milliarden Menschen anwachsen ließ.

Heute hat eine Familie in den Industriestaaten in der Regel etwa zwei Kinder, wodurch sich ein ziemlich gleichbleibender Bevölkerungsbestand ergibt.

Dem gegenüber hat eine Familie in den Entwicklungsländern im Durchschnitt mindestens 5 Kinder, was zu einem ständigen Weltbevökerungswachstum führt. Täglich ein Zuwachsvon 200 Tausend Menschen, jährlich ca. um die Einwohnerzahl Deutschlands und in den nächsten 40 Jahren auf ca. 10 Milliarden Menschen.

Klimakrise

Nach allen Regeln einer Kampagne ist es der Grünen-Bewegung gelungen, das reale Problem der Umweltveränderungen mit ihrem Dogma „Klimakrise“einzuvernehmen, und sich durch eine demagogische Propaganda aus Schuldzuweisungen, Panikmache und Scheinlösungen eine breite Anhängerschaft zu schaffen.

Doch allein die breite Zustimmung zu dem Dogma „Klimakrise“ sagt noch nichts über die Richtigkeit der Grünen Politik aus, denn es setzt voraus, daß die Bevölkerung auch über alle Fakten informiert worden ist, was bei dem Problem Umweltveränderungen nicht geschehen ist. Jahrelang wurde die entscheidende Ursache der Umweltprobleme, das weltweite Bevölkerungswachstum, von den Systemparteien in allen Massenmedien verharmlost und totgeschwiegen.

Da ein Problem nur zu lösen ist, wenn die Ursache beseitigt wird, stellt sich die Frage, warum sich die Massenmedien über das Bevölkerungswachstum ausschweigen. Unkenntnis kann es nicht sein, denn dazu haben zu viele Wissenschaftler und Konferenzen wie der „Club of Rome“ auf den Zusammenhang von Bevölkerungszahl und Umweltveränderungen hingewiesen.

So bleibt nur die Schlußfolgerung, das Festhalten am Dogma „Klimakrise“ und gleichzeitige Ausgrenzen des Bevölkerungsproblems soll die jetzigen chaotischen Zustände von Hunger und Völkerwanderungen auch für die Zukunft erhalten, weil sie förderlich sind für das politische Ziel der Grünen-Bewegung, der einendiversen Weltgesellschaft.

Eine bunte Weltgesellschaft, für die die natürlich gewachsenen Kulturen zerstört werden sollen, zu Gunsten einer vereinzelten Menschenmasse, die sich leicht beherrschen läßt von Interessengruppen wie Hochfinanz, Kulturimperialisten und Weltkonzernen.

Das Fazit:

  • Mehr Bevölkerungswachstum -
  • mehr Nahrungs- und Rohstoffverbrauch -
  • mehr Umwelt- und Klimaschäden.
  • Weniger Bevölkerungswachstum -
  • weniger Nahrungsverbrauch -
  • weniger Umweltschäden.

Wird es zu einer Begrenzung des Bevölkerungswachstums kommen? Die Frage wird sich so nicht stellen, sondern nur: wie wird sie kommen? Wird es eine Begrenzung, vernunftgeleitetdurch den Menschen geben oder eine mit Not und Elend verbundene durch die Gewalten der Natur?

Durch die weltweite Vernetzung und Aufgeklärtheit der Menschen waren die Voraussetzungen für eine humane Begrenzung der Weltbevölkerung nie so günstig wie heute.

Es bedarf dazu nur zwei Voraussetzungen: die Politiker und die gesellschaftlich relevanten Interessengruppen müssen es wollen und in der Bevölkerung muß das Bewußtsein für den Zusammenhang zwischen der Weltbevölkerungszahl und einer begrenzten Erde geschaffen werden.

 

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