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20.01.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Pfusch in Deutschland

Made in Germany?

Der Zustand der Politik in Deutschland scheint immer mehr dem Zustand der Infrastruktur zu entsprechen. Alles ist marode. Dauerbrenner ist die Deutsche Bahn. Die Super-ICE-Züge scheinen offenbar nur zum Bestaunen geeignet zu sein. Den Dauerbelastungen des normalen Fahrbetriebs sind sie offenbar nicht gewachsen. Mal sind die Achsen nicht stark genug, dann gibt es Probleme mit den Bremsen, den Türen und zuletzt mit der hochgepriesenen Neigetechnik. Jetzt stellt sich heraus, dass die Bahn insgesamt nur für den Betrieb bei schönem Wetter geeignet ist. Wird es tatsächlich einmal kalt und schneit es, wie das im Winter in unseren Breiten nun einmal möglich ist, bricht der Betrieb zusammen. Zur Erinnerung: S-Bahnzüge, die teilweise vor Ausbruch des letzten Weltkrieges in Betrieb genommen wurden, fuhren trotz Krieg, Nachkriegszeit und DDR bis Anfang des Jahres 2000, weitestgehend störungsfrei.

Schlimmer noch hat es den Berliner Ableger, die S-Bahn, getroffen. Mehr als ein Jahr haben die Berliner mit einem stark eingeschränkten Fahrbetrieb zu kämpfen. Auch hier gibt vor allem es in den vor etwa zehn  Jahren in Betrieb genommenen S-Bahn-Zügen erhebliche technische Probleme, die es mit sich bringen, dass mehr als die Hälfte der teuren Züge in den Werkstätten stehen.  Und auch hier scheint der Winter beim Fahrbetrieb nicht eingeplant geworden zu sein.

Jetzt meldet die „Berliner Morgenpost“ einen weiteren Pfusch, der den Steuerzahlern teuer zu stehen kommt: Im erst zehn  Jahre alten Regierungsviertel müssen diverse Bauten für rund 70 Millionen Euro saniert werden. Allein am 45 Millionen teuren Bundesbauministerium müssen Reparaturen für insgesamt 36,5 Millionen Euro vorgenommen werden. Im Paul-Löbe-Haus, in dem Bundestagsbüros untergebracht sind, hat sich das Hallendach gesenkt, Fassadenkonstruktionen haben sich verzogen und Scheiben sind gesprungen. 174 Rauch-Wärme-Abzugsklappen und sämtliche Fenstertürenbeschläge müssen ausgetauscht werden. Auch beim größten Parlamentsgebäude, dem Jakob-Kaiser-Haus, bröckelt das Glas. Notdürftig wurden Netze gespannt, um Passanten nicht zu gefährden.

Das wohl häßlichste Gebäude der Republik, das Bundeskanzleramt,  hat eine fleckige Fassade und eine defekte Sprinkleranlage. Es muß mit großem Aufwand renoviert werden. Die Schadensliste: die Wintergarten-Dachverglasungen haben sich aus den Rahmen gelöst, defekte Sprinkler-Anlagen.

Wie war das noch mal mit deutscher Wertarbeit ?  Die Zeit scheint lange her zu sein. Kein Wunder, geht die aktuelle Politik doch mit schlechtem Beispiel voran. Die Gesetze sind so schlecht gestrickt, daß die Betroffenen noch jahrelang daran zu knabbern haben. Zu erwähnen sind hier steuerliche Regelungen, die Konzerne veranlassen, riesige Steuerrückzahlungen von Kommunen einzuklagen und Hartz  IV beschert den Sozialgerichten noch jahrzehntelange Arbeit.

Berlin, den 20.01.2010

NPD-Pressestelle

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