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02.09.2010

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Wie gefährlich ist Sarrazin?

Dipl.soc.pol. Udo Voigt, Parteivorsitzender

Wie gefährlich ist der Einzelkämpfer Sarrazin? Er hat recht und sagt die Wahrheit. Die Wahrheit ist oft gefährlich.

Die SPD und die Bundesbank möchten Sarrazin nun loswerden, seine Bücherlesungen werden aus Sicherheitsgründen oder weil die Büchereien von linken Gewalttätern bedroht werden, abgesagt. Selbst Kanzlerin Merkel will sich an die Spitze der politisch “Korrekten” stellen, indem sie Sarrazins Buch attackiert, ohne es zu diesem Zeitpunkt überhaupt gelesen zu haben. Der Einzelkämpfer Sarrazin erfährt so, daß es in Deutschland dann keine Meinungsfreiheit mehr gibt, wenn einer etwas äußert, was die selbsternannten “Demokraten” nicht hören wollen. Die Diskussionen in den sogenannten “Talk-Shows” erinnern mich an öffentliche Hinrichtungen und an unser altes Motto: “Allein gegen die Mafia!“

Über Nacht erfährt Sarrazin nun vieles als Einzelperson, was nationale Bürger und unsere Partei tagtäglich aushalten müssen, wenngleich Sarrazins finanzielle Situation ungleich komfortabler ist. Wie gefährlich also ist Sarrazin wirklich - und für wen?

Fest steht zunächst, daß seinen Thesen eine breite Mehrheit der Deutschen zustimmt. Schließlich spricht er offen aus, was Millionen Deutsche täglich erleben und erfahren. Mit Daten, Zahlen und Fakten belegt er überzeugend, wie die multikulturelle Seifenblase der Etablierten geplatzt ist, und bestätigt damit die nationaldemokratische Ausländerpolitik der letzten 40 Jahre. Er spricht von “Sozialschmarotzertum “ unter Ausländern und Parallelgesellschaften, die sich zu sozialen und kriminellen Schwerpunkten entwickelt haben. Er will nicht, daß Deutschland sich selbst abschafft, und hält den Gutmenschen den Spiegel vors Gesicht. Das mögen diese Herrschaften nicht und reagieren auf seine Thesen hysterisch, weil er als Etablierter eigentlich einer von ihnen sein müßte - und sich dennoch traut, endlich einmal offen auszusprechen, was Millionen Deusche längst wissen. Das macht ihn zu einem unbequemen Zeitgenossen, der den gesellschaftlichen Konsens verlassen hat, wodurch die Auflagenhöhe seines Buches steigt.


Doch gefährlich ist das alles noch nicht. Gefährlich würde Sarrazin auch nicht wirklich, wenn er eine neue Partei gründen würde, denn diese wäre eine kurzfristig angelegte reine Protestpartei, die enden würde wie die “Schill-Partei” vor einigen Jahren. Gefährlich würde Sarrazin nur dann, wenn er selber handeln und zur Wahl der NPD aufrufen würde, die inhaltlich und weltanschaulich seit Jahrzehnten politisch Abhilfe schaffen will und wie er klar ausspricht, daß uns Millionen Fremde Milliarden kosten.

Solange  Sarrazin aber nicht konsequent handelt, muß er mit dem Vorwurf leben, auf Kosten der durch die verfehlte Ausländerpolitik der letzten Jahre herbeigeführten neuen sozialen Armut, der Ausgrenzung und der Opfer einer drastisch steigenden Gewaltkriminalität in der BRD geschickt die Auflagenhöhe seines derzeit bereits restlos ausverkauften Buches zum eigenen Profit in die Höhe zu treiben.

Man redet jetzt zwar über sogenannte “Tabuthemen”, doch ändern wird sich erst etwas, wenn sich das Wahlverhalten der Bürger im Lande ändert. Ein Umdenken der  etablierten Politik wird erst dann erreicht, wenn eine im Sturm der Zeit stehende, erfahrene und weltanschaulich gefestigte Partei wie die NPD von denen gewählt wird, die bislang durch Wahlenthaltung mutlos aufgegeben haben. Über kurz oder lang werden Millionen Deutsche aufwachen und handeln - Herr Sarrazin hätte es jetzt in der Hand, die Weckzeit vorzustellen. Änderungen wird es nicht durch kluge Reden geben, sondern nur durch ein revolutionär verändertes Wahlverhalten bisher frustrierter  Wähler. Herr Sarrazin, helfen Sie uns jetzt, die Etablierten das Fürchten zu lehren!

Berlin, 1. September 2010

Dipl.soc.pol. Udo Voigt
Parteivorsitzender

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