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30.08.2011
Kommunales, Niedersachsen

Lesezeit: etwa 3 Minuten

NPD Lüneburg: Kommunalwahlkampf einmal ganz anders

"Auf der Lüneburger Heide, in dem wunderschönen Land...."

Am Sonntag, dem 28. August 2011, folgten über 20 Mitglieder, Freunde und Spender der Einladung des NPD Unterbezirkes Lüneburg zur gemeinsamen Heidewanderung. Denn auch das gehört zum Wahlkampf dazu, sich gemeinsam zu Freizeitaktivitäten zu treffen. Gute Laune und schönes Wetter, was sollte da noch schief gehen?

Das Ziel: In einem Wander-Rundkurs den Wilseder Berg zu erklimmen, die höchste Erhebung der norddeutschen Tiefebene.
Durch malerische Landschaften zog unsere gut aufgelegte Wandergruppe, überall gesäumt von spät blühender Heide. Am Wegesrand gab es zudem einiges zu entdecken; in unregelmäßigen Abständen informierten auf Lehrpfade aufgestellte Tafeln über Flora und Fauna der Heide, aber auch über die Formen der Bewirtschaftung.

Der zu Aktivitäten anregende Rundgang reizte Unterbezirksvorsitzenden Manfred Börm, sich der so genannten "Plackerei" des Heidestechens auszusetzen.
Der Ausdruck "Plackerei" stammt genau von dieser Art der Arbeit, denn man „plackte“ als Arbeiter seinerzeit die Heide.

Neben zahlreich vorhandenen lehrreichen Eindrücken führte man so manch nettes Gespräch, was wohl auch daran lag, dass 4 Generationen anwesend waren und so für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt war.

Der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende und Kreistagskandidat im Heidekreis für die Kommunalwahl, Matthias Behrens, dessen Familie schon seit jahrhunderten in der Lüneburger Heide zu Hause ist, gab an diesem Tag einen wirklich guten "Wanderführer" ab, kannte er sich dort ganz hervorragend aus.

In einer auf dem Wilseder Berg liegenden Schutzhütte gab es eine Stärkung mit selbst gemachten Frikadellen und Kartoffelsalat.
Weiter ging es zum nahe gelegenen Museumsdorf. Dort erlebte man als Vorführung das traditionelle Schinkenräuchern mit anschließendem Besuch der "Salzsiedung" samt seiner zahlreichen historischen Bauernhäuser.

Nach etwa 5 Stunden Wanderung erreichte man gemeinsam wieder den Ausgangspunkt. Bei selbstgebackenem Kuchen und heißem Kaffee nahmen sich alle am Ende vor, diese Art der Gemeinsamkeit im kommenden Jahr zu wiederholen.

Als Andenken überreichte Unterbezirksgeschäftsführerin und Direktkandidatin für den Schneverdinger Stadtrat, Jessika Keding, noch ein kleines Heftchen über die Lebensgeschichte des berühmten Heidedichters Hermann Löns.
Gerade Hermann Löns ist ein gutes Beispiel dafür, dass Naturschutz und Heimatschutz oft einander die Hände reichen - ganz im Sinne des gesamtheitlichen Denkens.
Die Partei der Grünen, die vorgibt, für die Bedürfnisse der Umwelt einzustehen, kann man dieses gesamtheitliche Denken nicht finden. Sie tritt die Vielfalt der menschlichen Kulturen und das für die Gemeinschaft so wichtige Festhalten an Traditionen und überlieferten Werten mit Füßen, indem sie die seelen- und geisteslose Multi-Kulti-Gesellschaft verwirklicht sehen will.
Aber genau das ist es, was Gesamtheit nicht bedeutet: Was nützt es, gegen das Artensterben in der Tierwelt anzukämpfen, wenn man gleichzeitig stillschweigend die geistige Entleerung des Menschengeschlechts begrüßt? So gesehen ist der Nationalismus und das Eintreten für den Erhalt der Völker nichts weiter, als die Ausweitung des Naturschutzgedankens auch auf den Menschen. Auch der Mensch ist ein Geschöpf der Natur und ein Werk der Evolution. Leider vergisst man das auf linker und grüner Seite allzu häufig.
Glücklich, aber wohl auch ein wenig erschöpft, trat daraufhin ein jeder seinen Heimweg an.


Höret
Es gibt nichts Totes auf der Welt,
hat alles sein´ Verstand,
es lebt das öde Felsenriff,
es lebt der dürre Strand.

Laß deine Augen offen sein,
geschlossen deinen Mund
und wandle still, so werden dir
geheime Dinge kund.

Dann weißt du, was der Rabe ruft
und was die Eule singt,
aus jedes Wesens Stimme dir
ein lieber Gruß erklingt.

Hermann Löns

Quelle: NPD Lüneburg

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