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13.03.2012

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Merkel als Repräsentantin des Imperialismus

Angela Merkel vertritt nicht das deutsche Volk. Sie ist die Repräsentantin der Großkonzerne und Banken, die sowohl ein „Weiter so“ im Bezug auf die Euro-Rettungspolitik als auch weitere Beteiligungen der Bundeswehr an Angriffskriegen der USA wünschen.

Beweis hierfür ist ihre US-hörige Haltung gegenüber dem Iran und auch die Hinhaltetaktik

, was den konkreten Termin des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan betrifft. Wie viel Demokratie und Menschenrechte konnten die US-Aggressoren mit bundesdeutscher Unterstützung denn bisher in Afghanistan durchsetzen? So viel, daß es immer noch fast täglich Anschläge auf Einrichtungen und Fahrzeuge der Besatzer gibt. Die Haltung der Afghanen gegenüber den USA und auch der BRD ist alles andere als von Sympathie und Wohlwollen geprägt.



Dies ist auch kein Wunder,

vergegenwärtigt man sich den neuesten Fall brutalster US-Barbarei. Ein US-Soldat hat 16 Zivilisten getötet. Darunter mehrere Frauen und Kinder. Der US-Soldat brach nachts in mehrere Häuser ein und erschoss die schlaflosen Familien. Einzelne Personen verbrannte er nach der schrecklichen Tat.



Daß dies nicht der erste Vorfall ähnlichen Ausmaßes war,

belegt recht eindeutig, wie aufgehetzt Teile der US-amerikanischen Besatzungssoldaten durch die Kriegstrommelei der politisch Herrschenden in ihrem Land sind.



Dieser Vorfall überschattet den Blitzbesuch

der mit bordschützenbestückten Hubschraubern herbeigeflogenen Bundeskanzlerin in Masar-i-Scharif, der aus Sicherheitsgründen und begründeter Angst vor einem Terroranschlag auf Merkel vorher nicht angekündigt wurde. Der Afghanistan-Einsatz droht für die Besatzer zu einem militärischen und letztlich auch propagandistischen Desaster zu werden. Waren sie der Fassade wegen mit Menschenrechts- und Demokratie-Phrasen in das Land eingedrungen, ist das Vertrauen des afghanischen Volkes und auch der afghanischen Sicherheitskräfte nahe dem Nullpunkt angelangt. Seit den Koranverbrennungen durch US-Soldaten vor drei Wochen ereigneten sich zahlreiche Anschläge und wurden sechs US-Soldaten von afghanischen Sicherheitskräften getötet. Auch ein Standort der Bundeswehr in Taloqan musste aus Angst vor Anschlägen geräumt werden. Der Standort sei laut Aussage des Bundesverteidigungsministers Thomas de Maizière (CDU) nicht zu halten gewesen. Die Lage im Griff zu haben, sieht anders aus.



Das afghanische Unterhaus

hat bereits eine Resolution mit der Warnung verabschiedet, daß die Toleranzgrenze des afghanischen Volkes den ausländischen Soldaten gegenüber erreicht sei.



Die Besatzer haben kein Sicherheitskonzept für die Zeit nach dem Abzug

. Pläne, die Zahl der von den Besatzern ausgebildeten afghanischen Soldaten und Polizisten nach dem Abzug um 100.000 Mann zu reduzieren, birgt ebenfalls den Keim des Chaos in sich. Die jahrelange Ausbildung wäre für die Katz und würde die Taliban stärken, da nicht wenige der plötzlich aus dem Staatsdienst Entlassenen sich diesen anschließen würden. Die Taliban haben bereits angekündigt, jeden einzelnen Toten des US-amerikanischen Übergriffs rächen zu wollen.   


Und nun zweifelt Merkel auch noch an dem für 2014 angekündigten Abzugstermin. Merkel wörtlich: „Und deshalb kann ich auch noch nicht sagen, schaffen wir das bis 2013/2014. Der Wille ist da, wir wollen das schaffen, und daran wird gearbeitet.“ Vor einigen Wochen hörte sich das noch anders an. Schritt für Schritt soll dem deutschen Volk wohl verklickert werden, daß wir dauerhaft als Statthalter für US-amerikanische Interessen den Kopf hinhalten sollen. Obama muß aufgrund seines Wiederwahlinteresses und bald anstehender Präsidentschaftswahlen sich als Friedenspräsidenten verkaufen – deutsche Soldaten sollen für seine Wiederwahl geopfert werden.   



Merkel ist zur Verschleierung dieser tatsächlichen Gründe

der Verlängerung des Bundeswehreinsatzes nicht um dreiste Lügen verlegen. Die Probleme seien immer noch sehr vielfältig und deren Lösung nicht sicher prognostizierbar. Daß diese „Probleme“ mit einem Krieg und fortgesetzter Besatzung niemals gelöst werden können bzw. sollen, sondern der Einsatz der Bundeswehr lediglich den geopolitischen Interessen der USA dient, verschweigt sie wohlwissend. Daß Merkel den Einsatz in Afghanistan noch heute mit der Sicherheit Deutschlands begründet, kann nur als Verlogenheit und Vortäuschung falscher Tatsachen bezeichnet werden.



Wenn es hierzulande eine Terrorgefahr gibt,

dann wird sie durch den Einsatz deutscher Soldaten nicht reduziert, sondern massiv erhöht. Der zunehmende Haß vieler Afghanen, Iraker und Iraner auf „den Westen“, gesät durch US-amerikanische Gräueltaten, kommt durch die Masseneinwanderung aus diesen Ländern in unser Land zurück. Der Krieg, den die USA in den Mittleren Osten trugen, wird letztlich auf deutschen Straßen ausgetragen werden.   



Bisher mußten schon 52 Deutsche in Afghanistan ihr Leben lassen

, weil Merkel und Co. im Auftrag der USA unbedingt Krieg spielen wollten. Die geplante Herauszögerung des Bundeswehrabzugs wird weitere deutsche Rekruten ihr Leben für einen sinnlosen Krieg opfern lassen. Das gemeinsame Dinieren Merkels mit den Bundeswehrsoldaten beim Barbecue soll wohl nur darüber hinwegtäuschen, was Merkel noch mit ihnen vorhat.



Dieser Krieg kostet den deutschen Steuerzahler offiziell pro Jahr drei Milliarden Euro

, die tatsächlichen Kosten dürften erheblich höher liegen. Auch nach dem Einsatz werden wir zahlreiche Kosten tragen dürfen, war Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) doch erst die Tage in Afghanistan, um über Hilfszahlungen zu verhandeln. Daß er wie für einen Bundespolitiker üblich die Spendierhosen anhatte und Steuergelder verschenkte, dürfte sich von selbst verstehen.



52 Deutsche mussten in diesem Krieg für US-Interessen bereits ihr Leben lassen

. Dabei dürfte es, angesichts der angekündigten Verschiebung des Bundeswehrabzugs nicht bleiben.



Die Beliebtheit Deutschlands bei den Afghanen

, die vor dem Einsatz äußerst hoch war, ist in der Nähe des Nullpunkts angekommen, was die Terrorgefahr auch hierzulande nicht mindern dürfte.



Den Afghanen hat dieser Krieg nichts außer Chaos, Korruption, tausenden Toten und einer zerstörten Infrastruktur (wo sie nicht schon von den Sowjets zerstört wurde) gebracht.



Diese Gründe beweisen, daß die NPD mit ihrer ablehnenden Haltung diesem Krieg gegenüber von Anfang an Recht hatte. Darum fordern wir weiterhin den sofortigen Abzug deutscher Soldaten aus dem Ausland! Deutsche Soldaten haben nicht im Dienst des Dollar-Imperialismus geopfert zu werden!

Ronny Zasowk

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