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31.08.2012

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Bahnhöfe sicher und zugänglich gestalten – Barrierefreiheit jetzt!

Mit dem Titel “Bahnhöfe sicher und zugänglich gestalten – Barrierefreiheit jetzt!” wurde in dieser Woche ein Antrag der NPDin den Geschäftsgang der Goslarer Kreisverwaltung eingereicht. Die Drucksache ist die Reaktion auf den Brief einer jungen Frau aus Wolfenbüttel, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist und bei einem Besuch in Vienenburg nur mit größter Mühe und fremder Hilfe das Gleis 2 des Bahnhofes der Harlystadt erreichen konnte. Ein untragbarer Zustand.

Schon vor Jahren wurde über die Errichtung eines Fahrstuhls zwischen den Gleisen 2 und 3 diskutiert. Allerdings blieben die Gespräche mit der Deutschen Bahn ergebnislos. Ein notdürftiger, mit Holzbohlen ausgelegter Überweg über das Gleisbett befand sich einige Zeit hinter dem Kaisersaal. Heute fehlen an dieser Stelle nicht nur die Holzbohlen, die ein Überqueren erst möglich machten, sondern auch ein Hinweis auf diesen improvisierten “Überweg” fehlt gänzlich, so dass eine Nutzung durch Ortsunkundige praktisch ohnehin kaum möglich war. Hilfe durch das DB-Personal ist zudem nur während der Geschäftszeiten möglich.

Die unzumutbare Ausstattung des Vienenburger Bahnhofes muss Anlass genug sein, die Bahnhöfe des Landkreises in Sachen Barrierefreiheit auf den Prüfstand zu stellen. Deshalb werde ich zur Kreistagssitzung am 8. Oktober den Antrag stellen, Landrat Manke zu beauftragen, gemeinsam mit dem Ausschuss für Wirtschaft, Kreisentwicklung und Tourismus dahingehend tätig zu werden, dass in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn umgehend nach einer Lösung gesucht wird. Die Politik ist in der Verantwortung, die Bahn in dieser Angelegenheit in die Pflicht zu nehmen.

Patrick Kallweit, Kreistagsabgeordneter

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