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26.06.2013

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Arbeitsniederlegung der besonderen Art – 300 Arbeiter streiken gegen Kollegen

 

jadeweserportBis Ende 2012 arbeitete der 37-jährige Marcel B. bei Eurogate im Bremerhavener Containerhafen, dann erhielt er seine Kündigung – Grund hierfür war seine rechtskräftige Verurteilung zu zwei Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe wegen schweren sexuellen Mißbrauchs. Über sechs Monate hatte er sich an seiner 10-jährigen Stieftochter vergangen.

B. legte gegen die Kündigung seines Arbeitgebers Klage beim Arbeitsgericht ein und bekam Recht; seit kurzem darf er nun als Freigänger sein Gefängnis für 12 Stunden am Tag verlassen, wollte so an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren.

Mit der Reaktion seiner Kollegen hatte er allerdings nicht gerechnet: Als B. in seiner Firma auftauchte, legten 300 Mitarbeiter der Spätschicht im Containerterminal geschlossen die Arbeit nieder.

„Wir können uns mit dieser Rechtsprechung überhaupt nicht identifizieren“, so Eurogate-Mitarbeiter Ulrich Olschinka gegenüber dem Sender RTL. „Ich möchte mit so einem Menschen nicht zusammenarbeiten.“ Betriebsratschef Karl-Heinz Dammann äußerte sich im RTL-Interview: „Wir haben der Geschäftsführung mitgeteilt, daß wir erst wieder arbeiten, wenn Marcel B. geht.“

Nach einer Stunde gab der Kinderschänder auf und verließ das Werksgelände. Unmittelbar danach nahm die Schicht ihre Arbeit wieder auf. Dem Betrieb ist durch die Arbeitsniederlegung ein Schaden in fünfstelliger Höhe entstanden.

Das klare Signal der Mitarbeiter will Eurogate-Arbeitsdirektor Andreas Bergmann allerdings nicht so einfach hinnehmen. „Wir werden einen neuen Versuch starten, B. arbeiten zu lassen“, äußerte er sich gegenüber RTL, schließlich verpflichte die Entscheidung des Arbeitsgerichtes die Firma hierzu.

Eurogate hat nun angekündigt, das Urteil anfechten zu wollen.

Bild: Erich Westendarp  / pixelio.de

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jadeweserportBis Ende 2012 arbeitete der 37-jährige Marcel B. bei Eurogate im Bremerhavener Containerhafen, dann erhielt er seine Kündigung – Grund hierfür war seine rechtskräftige Verurteilung zu zwei Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe wegen schweren sexuellen Mißbrauchs. Über sechs Monate hatte er sich an seiner 10-jährigen Stieftochter vergangen.

B. legte gegen die Kündigung seines Arbeitgebers Klage beim Arbeitsgericht ein und bekam Recht; seit kurzem darf er nun als Freigänger sein Gefängnis für 12 Stunden am Tag verlassen, wollte so an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren.

Mit der Reaktion seiner Kollegen hatte er allerdings nicht gerechnet: Als B. in seiner Firma auftauchte, legten 300 Mitarbeiter der Spätschicht im Containerterminal geschlossen die Arbeit nieder.

„Wir können uns mit dieser Rechtsprechung überhaupt nicht identifizieren“, so Eurogate-Mitarbeiter Ulrich Olschinka gegenüber dem Sender RTL. „Ich möchte mit so einem Menschen nicht zusammenarbeiten.“ Betriebsratschef Karl-Heinz Dammann äußerte sich im RTL-Interview:w:w: „Wir haben der Geschäftsführung mitgeteilt, daß wir erst wieder arbeiten, wenn Marcel B. geht.“

Nach einer Stunde gab der Kinderschänder auf und verließ das Werksgelände. Unmittelbar danach nahm die Schicht ihre Arbeit wieder auf. Dem Betrieb ist durch die Arbeitsniederlegung ein Schaden in fünfstelliger Höhe entstanden.

Das klare Signal der Mitarbeiter will Eurogate-Arbeitsdirektor Andreas Bergmann allerdings nicht so einfach hinnehmen. „Wir werden einen neuen Versuch starten, B. arbeiten zu lassen“, äußerte er sich gegenüber RTL, schließlich verpflichte die Entscheidung des Arbeitsgerichtes die Firma hierzu.

Eurogate hat nun angekündigt, das Urteil anfechten zu wollen.

Bild: Erich Westendarp  / pixelio.de

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Bis Ende 2012 arbeitete der 37-jährige Marcel B. bei Eurogate im Bremerhavener Containerhafen, dann erhielt er seine Kündigung – Grund hierfür war seine rechtskräftige Verurteilung zu zwei Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe wegen schweren sexuellen Mißbrauchs. Über sechs Monate hatte er sich an seiner 10-jährigen Stieftochter vergangen.

B. legte gegen die Kündigung seines Arbeitgebers Klage beim Arbeitsgericht ein und bekam Recht; seit kurzem darf er nun als Freigänger sein Gefängnis für 12 Stunden am Tag verlassen, wollte so an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren.

Mit der Reaktion seiner Kollegen hatte er allerdings nicht gerechnet: Als B. in seiner Firma auftauchte, legten 300 Mitarbeiter der Spätschicht im Containerterminal geschlossen die Arbeit nieder.

„Wir können uns mit dieser Rechtsprechung überhaupt nicht identifizieren“, so Eurogate-Mitarbeiter Ulrich Olschinka gegenüber dem Sender RTL. „Ich möchte mit so einem Menschen nicht zusammenarbeiten.“ Betriebsratschef Karl-Heinz Dammann äußerte sich im RTL-Interview: „Wir haben der Geschäftsführung mitgeteilt, daß wir erst wieder arbeiten, wenn Marcel B. geht.“

Nach einer Stunde gab der Kinderschänder auf und verließ das Werksgelände. Unmittelbar danach nahm die Schicht ihre Arbeit wieder auf. Dem Betrieb ist durch die Arbeitsniederlegung ein Schaden in fünfstelliger Höhe entstanden.

Das klare Signal der Mitarbeiter will Eurogate-Arbeitsdirektor Andreas Bergmann allerdings nicht so einfach hinnehmen. „Wir werden einen neuen Versuch starten, B. arbeiten zu lassen“, äußerte er sich gegenüber RTL, schließlich verpflichte die Entscheidung des Arbeitsgerichtes die Firma hierzu.

Eurogate hat nun angekündigt, das Urteil anfechten zu wollen.

Bild: Erich Westendarp  / pixelio.de

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