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09.01.2014
Niedersachsen

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Syrische Chemie-Waffen-Reste sollen in Niedersachsen vernichtet werden!

Die syrische Regierung ist im Bürgerkrieg quasi gezwungen worden „freiwillig“ seine Chemiewaffenbestände zu vernichten, um einen US-Amerikanischen Militärschlag zu verhindern, der höchstwahrscheinlich das Ende von Präsident Assad bedeutet hätte.

Die Chemiewaffen sollen schon seit längerem vernichtet werden, allerdings erklärte sich bislang kein Land dazu bereit die gefährlichen Chemiewaffen, mit ihren tödlichen Stoffen wie Sarin oder VX, zu vernichten. Wie gut, dass wir eine Bundeskanzlerin haben, die vor der Bundestagswahl geäußert hat, das Deutschland auf keinen Fall syrische Chemiewaffen vernichten werde. Nun kennt man unsere Angie gut genug um zu wissen, dass ein „Nein“ zu einem bestimmten Thema stets nur ein temporärer Zustand ist.

Mittlerweile wird es schon überall verbreitet, dass das klare „Nein“, mal wieder ein „Ja“ wurde. Angeblich sollen die Restchemikalien der Chemiewaffen schon vorher unschädlich gemacht werden und in Deutschland nur entsorgt werden-ähnlich wie Industrieabfall.

Wichter als die offiziellen Meldungen, die die Staatsmedien von Tagesschau & Co. verbreiten, sind die Fragen, die die Agenturen und Staatsmedien unerwähnt lassen.

-  Wie können die Chemiewaffen überhaupt sicher abtransportiert werden? Nachdem was die Medien über Syrien berichten, kann man nicht mal sein Haus dort verlassen –oder in ihm wohnen bleiben- ohne von der syrischen Armee oder den selbsternannten Rebellen erschossen zu werden. Wie schafft man es zeitgleich hochgefährliche Chemiewaffen außer Landes zu bringen?

-  Wer bezahlt für die Entsorgung? Die Bundesregierung hatte schon vor längerer Zeit zugesagt die Vernichtung der Waffen finanziell zu unterstützen. Aber gerade wo es für Niedersachsen und Deutschland aktuell wird, findet man keinerlei Angaben zu den Kosten für die Unschädlichmachung. Wir mutmaßen mal, dass die BRD-Politiker so dumm waren, sich den Abfall nicht nur andrehen zu lassen, sondern auch noch dafür bezahlen.

-  Das Zersetzungsprodukt Hydrolsat soll nur so gefährlich sein wie flüssiger Industrieabfall. Warum gibt es dann in Deutschland nur eine Einrichtung die dazu fähig ist, den „flüssigen Industrieabfall“ gefahrlos zu entsorgen? Größere Chemiebetriebe in Deutschland verbrennen und entsorgen ihren Abfall schließlich auch ohne die Hilfe der Bundeswehr.

-  Warum muß man die Chemiewaffen über 3.000 Kilometer (Luftlinie!) nach Deutschland transportieren? Gibt es keine näheren Verbrennungsanlagen? Wäre es nicht ungefährlicher Chemiewaffen so nah wie möglich zu vernichten?

Begrüßenswert ist eine Vernichtung von chemischen Kampfstoffen allemal. Nur sollte man bei solchen Jubelmeldungen stets kritisch hinterfragen wem es nützt. Bei einer rot-grünen Landesregierung und einer schwarz-roten Bundesregierung wird diese Nachricht des Tages dem deutschen Volk wohl am wenigsten nützen!

(DD)

-Tagesschau-Bericht über die C-Waffen-Vernichtung

Foto: Harald Schottner  / pixelio.de

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