npd-braunschweig.de

02.02.2014
Niedersachsen

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Wie vielen Staaten kann man treu sein?


Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) setzt sich bekanntermaßen gerne für die Ausländer in Niedersachsen und Deutschland ein. In seiner Eigenschaft als Sprecher der SPD-Innenresorts will er sich für eine Neuregelung zur Abschaffung des so genannten Optionszwangs im Staatsangehörigkeitsrecht einsetzen. Die Neuregelung soll nach Ansicht der SPD-Innenresorts so aussehen, dass der Optionszwang abgeschafft werden soll.

Das Optionsmodell sieht vor, dass die ausländischen Kinder-die zusätzlich einen BRD-Paß besitzen- sich zwischen dem 18. Lebensjahr und dem 23. Lebensjahr für eine Staatsangehörigkeit (deutsch oder ausländisch) entscheiden müssen. Hierzu sind sie nach § 29 Staatsangehörigkeitsrecht verpflichtet. Kommen sie dieser Verpflichtung nicht nach, dann kann ihnen die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen werden. Obwohl es selbst für dieses Optionenmodell schon Ausnahmeregelungen gibt, die die doppelte Staatsangehörigkeit legitimieren, geht es den antideutschen SPD-Genossen immer noch nicht weit genug.

Wir Nationaldemokraten sind zwar ebenfalls gegen die Optionenregelung, weil Ausländer mit zusätzlichem BRD-Paß generell ihren BRD-Paß abgeben sollen, den antideutschen Genossen geht es aber um mehr Rechte für die Ausländer. Den armen Ausländern soll man ja nicht zumuten dürfen, sich für den Paß eines Staates entscheiden zu müssen. Demzufolge sollen sie beide (oder wie viel auch immer) Pässe behalten dürfen. Die Ur-Deutschen haben keinerlei Möglichkeit auf normalem Wege zusätzliche Pässe von anderen Staaten zu bekommen und die entsprechenden Vorteile zu erhalten ohne die deutsche Staatsangehörigkeit zu verlieren. Die Ausländer hingegen sollen nach Ansicht der SPD-Innenresorts selbstverständlich die Möglichkeit erhalten die Pässe ihrer Heimat zu behalten und zusätzlich den BRD-Paß ebenfalls zu behalten.

Selbst wenn man sich mehreren Staaten verbunden fühlen kann, so entscheidet sich jeder im Zweifelsfall bewußt oder unbewußt für „sein“ Land. Ein schönes Beispiel sind die Spiele zwischen Bundesligavereinen und beispielsweise türkischen Clubs oder bei Länderspielen Deutschland-Türkei. Viele Türken mit BRD-Paß zeigen dann ganz ungeniert, wem sie sich (zurecht!) wirklich verbunden fühlen. Ihrem Heimatland, der Türkei. Genauso wie man sich beim Fußballspiel zwischen zwei Mannschaften entscheiden muss, die man anfeuert, so ist es selbst bei liberalster Sichtweise das Mindeste, dasselbe bei der Wahl der Staatsangehörigkeit zu verlangen.

Niedersachsens Innenminister und seinen Genossen kann es also nicht mal um Gleichberechtigung gehen, sondern um Sonderrechte (ohne Sonderpflichten!) für Ausländer in Deutschland.

Das Motto der NPD ist hingegen seit der Gründung der Partei eindeutig: Deutsch ist, wer deutsche Vorfahren hat!

(DD)

-Mitteilung des Innenministers

Foto: Archiv / www.npd-niedersachsen.de

Neuen Kommentar schreiben

Bitte keine Beleidigungen oder strafrechtlich Relevantes, sonst werden Ihre Daten an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.
18.206.48.142
Bitte akzeptieren Sie Cookies.
Bitte geben Sie die Zahlen aus dem Bild ein (Spamschutz).
Bitte geben Sie Ihren Namen ein! Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse ein. __KEINE_GUELTIGE_EMAIL__ Bitte Kommentar eingeben Bitte geben Sie die angezeigte Zahlenfolge ein. Bitte lesen und bestätigen Sie unsere Datenschutzerklärung.
» Zur Hauptseite wechseln

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: