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03.02.2014
Niedersachsen

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Niedersachsens Unis forschen fürs US-Militär

Nach Recherchen von NDR-Info in Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung ist herausgekommen, dass die Anzahl der Projekte, die sich mit militärischer Forschung beschäftigen, weit höher ist als bislang vermutet wurde. Außerdem sind mehr Hochschulen in Niedersachsen betroffen als man bislang gedacht hatte. Ob in Lüneburg, Clausthal, Osnabrück, Braunschweig, Göttingen oder Hannover – in ganz Niedersachsen forschen Universitäten fürs Militär. Selbst die „Friedensuni“ in Oldenburg betreibt US-finanzierte Militärforschung.

In einer Pressekonferenz am heutigen Montag erklärte Wissenschaftsministerin Heinen-Kljajic (Grüne), dass die niedersächsischen Hochschulen im Zeitraum von 2000 bis 2013 offiziell 148 Projekte durchgeführt haben, die der Militärforschung zuzurechnen sind. Mehr als Fragwürdig war zudem die Äußerung der Ministerin wonach die Universitäten oftmals keine eindeutige Aussage treffen können (oder wollen?), für wen eigentlich geforscht wird.

Insgesamt 21 Einrichtungen in Niedersachsen-darunter 10 Hochschulen- forschen fürs Militär. Aber in einem Vasallenstaat wird halt nicht (nur) fürs eigene Militär geforscht, sondern auch in mehreren Fällen für fremde Militärs-vorneweg fürs US-Verteidigungsministerium. Wobei die Universitäten getreu dem Motto vorgehen „wessen Brot ich ess, dessen Lied singe ich“. So forschten die Hochschulen oftmals aus finanziellem Interesse fürs Militär. So spendierten das US-Verteidigungsministerium und andere militärische Einrichtungen 25,3 Millionen Euro für die Forschungseinrichtungen-der Großteil davon an die Leibniz Universität in Hannover (siehe Foto).

Die militärische Forschung ist nicht pauschal schlecht, wie es selbst die Ministerin auf der Pressekonferenz immerhin richtig sagte. Allerdings ist es ein Unding, dass die Hochschulen in Niedersachsen Forschungsgelder von fremdländischen Militäreinrichtungen bekommen können und die Forschungsarbeit fürs fremdländische Militär übernommen wird. Insbesondere die Vereinigten Staaten dürfen kein Auftraggeber für deutsche Universitäten sein. Sind die Vereinigten Staaten doch noch vor ihrer Gründung für ihre aggressive  Art und Weise bekannt geworden. Ob Indianerausrottung, Sklavenhandel oder immer neue „Befreiungskriege“-die USA mögen für militärische Zwecke forschen (lassen), aber bestimmt nicht zum Zwecke der Verteidigung.

Wir Nationaldemokraten sind ganz klar dagegen, dass die niedersächsischen Universitäten für die Forschungsarbeiten für ausländische Militärs mißbraucht werden! Es ist eine Verhöhnung jedes friedliebenden Menschen, wenn man nicht mal davor zurückschreckt, eine „Friedensuni“ für ausländische Militärprojekte zu mißbrauchen!

(DD)

-Mitteilung der Landesregierung

-Ausführliche Informationen zu den einzelnen Projekten beim NDR

Foto: Leibniz Universität Hannover - Biggi  / pixelio.de

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