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08.02.2014

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Späte Strafe

Im April 1992 wurde der 47-jährige Familienvater Gerhard Kaindl, ein Berliner nationaler Aktivist, von einer Bande linksextremistischer Kurden beim Abendessen in einer Neuköllner Gaststätte hinterrücks ermordet.

Die „Deutsche Stimme“ berichtete im April 2012 ausführlich über diese Untat, den folgenden skandalösen Prozeß und die noch skandalöseren Urteile.

Fünf Jahre nach dem Mord erschien im Hamburger Verlag Nautilus ein Buch mit dem Titel „Friss und stirb trotzdem“. Dessen Autor, ein zeitweilig in Berlin lebender Schriftsteller und kolumbianischer Professor namens Raul Zelik, läßt einen Ich-Erzähler bedauern, die Tat nicht selbst begangen zu haben, er rechtfertigt sie.

Hier eine Leseprobe der professoralen Prosa: „Ich stelle mir vor, wie es (das Messer) das Blut hat aufspritzen lassen, wie es tief in das fette Fleisch eingedrungen ist und einen schmatzenden Ton erzeugt hat, ein rhythmisches Blubbern, sehr intensiv wie eine Quelle, was mir jetzt, in diesem Moment, sehr vernünftig erscheint, ein folgerichtiger Klang. Natürlich hätten wir andere sinnvoller treffen können, nichtsdestotrotz war es eine Antwort, eine vernünftige, denn irgendjemand muß diese Arbeit ja tun … Ich fühle es, das Messer in der Hand, das Messer im Fleisch, das Fleisch tief warm und zuckend.“

Weshalb diese Erinnerung? Weil besagtem Professor im September 2013 ein bemerkenswertes Schicksal ereilt hat. Im Görlitzer Park in Kreuzberg wurde er Opfer eines gewalttätigen Raubüberfalls und erlitt dabei Brüche von Jochbein und Kiefer sowie Zahnverluste. Festgenommen wurden anschließend arabische Intensivtäter, was der Sache einen besonderen Reiz verleiht.

Der Berliner „Tagesspiegel“ stellte Zelik eine halbe Seite zur Verfügung, auf der er sich beklagt über „Ausgeliefertsein“, „unangekündigten Angriff“ (seine Gesinnungsgenossen melden sich, wie wir wissen, formvollendet an), „Verallgemeinerung der Angst“ und darüber, daß er in der Notaufnahme (so wie andere auch) fünf Stunden warten mußte. Das Gesundheitssystem funktioniere nicht. Seine Freude an der Stadt Berlin sei weg. Na sowas, die unsere ist es schon lange.

Der Verfasser dieser Zeilen bekennt, nach der Zeitungslektüre einen angenehmen Zustand von Zufriedenheit erlebt zu haben. Ein altes deutsches Sprichwort sagt: „Gottes Mühlen mahlen langsam aber gerecht.“. Da muß wohl was dran sein.

lzt

Nachtrag der NPD-Rechtsabteilung: Gegen den Autor des Buches und den Verlag wurde Anzeige erstattet. Die Hamburger Staatsanwaltschaft und Generalstaatsanwaltschaft gaben der Anzeige nicht statt. Über die Berliner Jugendverwaltung wurde versucht, das Buch von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften indizieren zu lassen. Auch das wurde abgelehnt.

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