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17.02.2014
Niedersachsen

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Lars Petersens Zwischenruf: Über unappetitliche Politiker

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

vergangene Woche haben sich die Systempolitiker erneut von ihrer ganz besonders unappetitlichen Seite gezeigt; da kauft ein SPD-Politiker seit Jahren Bilder nackter Kinder und Teile des Systems und der Presse debattieren zunächst einmal darüber, in “welche Kategorie” denn das bei der kanadischen Firma Azov erworbene Bildmaterial fällt.

Von “nackten männlichen Jugendlichen” war die Rede – jeder normal denkende Mensch würde an dieser Stelle von Kindern sprechen.

Offenbar in Rumänien produzierte Fotos, nach Auffassung der BRD-Behörden (halbwegs) legales Bildmaterial (schon die Definition dessen, was hier “legal” sein soll, bringt mich zur Weissglut). Früher sprach man von pädokriminellen Inhalten – dank einer gelungenen Neusprechreform ist heutzutage nur noch von “problematischen Inhalten ” die Rede – willkommen im Land der Sprachregler.

Frau Dr. Merkel hat mit dem Vorgang Edathy gar nichts zu tun – sie hat nichts gewusst und sie ist über jeden Verdacht erhaben. Frau Dr. Merkel ist aus dem Schneider.

Edathy ist abgetaucht, kommuniziert aber offenbar mit seinen Anwälten und Teilen der Presse – der Politiker Edathy ist sehr selbstbewusst – geht vermutlich schon bald in die Offensive denn die Durchsuchung seiner Häuser bzw. Wohnungen brachte offenbar keine gerichtsverwertbaren Resultate.

Landwirtschaftsminister Friedrich musste gestern gehen – er hatte seinen Koalitionspartner SPD offenbar frühzeitig über den Anfangsverdacht gegen Herrn Edathy informiert. Wer wann mit wem gesprochen hat, ist zur Zeit noch nicht völlig klar. BKA Mitarbeiter widersprechen den Darstellungen des Herrn Oppermann (SPD), der Vorgang bleibt bisher undurchschaubar.

Herr Edathy war ein klassischer Perspektivpolitiker, ähnlich wie z. T. Guttenberg – man stelle sich mal vor, Edathy wäre aufgrund seiner Fleißarbeit im “NSU” – Untersuchungsausschuss in einer hierarchisch höher angesiedelten Verwendung im Innenministerium gelandet – hätte es dann überhaupt irgendwelche Ermittlungen gegeben?

Zur Zeit sortieren wir alle verfügbaren Informationen (und wer sachdienliche Hinweise hat, möge uns diese bitte mitteilen) – sowohl die konservative Qualitätspresse, als auch der Systemfunk blicken noch nicht völlig durch. Merkwürdig ist auch die große Anzahl an Kaufbloggern bei den einschlägig bekannten “Nachrichtenmagazinen”, welche vor einer Vorverurteilung des Herrn Edathy warnen.

Herr Edathy hat offenbar seine Rechnertechnik auseinandergenommen und Festplatten irreperabel zerstört – auch das muss man können, denn die moderne EDV-Forensik ist durchaus in der Lage, gelösche Inhalte zu reproduzieren. Das, was bei Herrn Edathy von den Ermittlungsbehörden gefunden wurde, reicht aber ganz offenkundig für weitere Ermittlungen oder eine Anklage nicht aus.

Friedrich hat die Sozis rechtzeitig gewarnt und musste gestern gehen; nun fordert Seehofer auch eine entsprechende Gegenleistung von der Sozialdemokratie – der politische Markt verhandelt den Preis.

Willkommen im Mafiastaat.

Niemand kann zur Zeit mit Gewissheit sagen, wo sich Herr Edathy befindet – zu merkwürdig: Angeblich hat er sich nichts zu Schulden kommen lassen, versteckt sich aber vermutlich in Dänemark (Internetgerüchte / Blogeinträge).

Ob es einen sachlichen Zusammenhang zu seiner Tätigkeit im “NSU”-Untersuchungsausschuss gibt? Wir werden es sehen. Sofern die Recherchen einer bekannten konservativen Jugendzeitung richtig sind, müssen Teile der Ermittlungsarbeit Widersprüche ans Licht gebracht haben  (Bsp.: die Repetierflinte eines mutmaßlichen “NSU”-Täters soll nach dem Ableben beider Täter repetiert (durchgeladen) aufgefunden worden sein; ist diese Darstellung objektiv richtig muss eine weitere Person am Tatort gewesen sein um eine Inszenierung vorzunehmen.

Sollte Edathy tatsächlich über Herrschaftswissen verfügen, welches sonst nur den Nachrichtendiensten zur Verfügung steht, würde dies sein aufreizend aggressives Auftrumpfen nach den aktuellen Vorgängen erklären – wer sollte einen gut informierten Herrn Edathy wegen einer “Kleinigkeit” mit Ermittlungen belästigen können?

Man kann – wenn man will und wenn man ohne Ansehen der Person ermittelt.

Friedrich hat die SPD Führung gewarnt und Friedrich, so meine Eindruck, hält sein Verhalten auch für völlig normal.

Er wird wiederkommen – so sagt er; es klingt wie eine Drohung – den Mann werden wir wiedersehen, ob wir wollen oder nicht – er hat es zumindest angekündigt.

Edathy hat sich vor einigen Tagen aus dem Parlamentsbetrieb abgemeldet – “aus gesundheitlichen Gründen ” – wenigstens diese Mitteilung dürfte wahr sein: Herr Edathy ist ein kranker Mann – gar keine Frage. Sehr krank sogar.

Liebe Kameradinnen und Kameraden, ich hoffe ich habe Euch mit diesem Thema nicht den Wochenanfang versaut; ursprünglich wollte ich heute an dieser Stelle den Wahlerfolg der schweizer SVP erörtern; die Erfolge der Eidgenossen werden wir aber zeitnah erörtern.

Seid wachsam, liebe Kameradinnen und Kameraden; lasst Eure Kinder niemals unbeaufsichtigt – das Böse ist politisch gut organisiert und, wie es aussieht, beinahe unangreifbar.

Es grüßt: Der Lars

Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de  www.pixelio.de

Quelle:DS-Aktuell

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