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31.05.2014
Niedersachsen

Lesezeit: etwa 2 Minuten

„Demokraten“ feiern Monarchen!

 

Als Nationalisten sind wir es gewohnt als Demokratiefeinde hingestellt zu werden, wenn wir die parlamentarische und indirekte Demokratie in dieser Bundesrepublik kritisieren. Selbst NPD-Forderungen nach mehr direkter Demokratie und Volksabstimmungen auf Bundesebene gelten mittlerweile in den Mainstream-Medien als „rechtsextrem“, wenn sie von der NPD gefordert werden.

Im Gegensatz zu den Bundestags- und Landtagsparteien wollen wir anderen Ländern keine Vorschriften machen, welche Regierungsform sie zu wählen hätten. Die Einheitsbreipolitiker von CDUSPDGRÜNEFDP bejubeln immer die tolle westliche „Demokratie“ und mahnt weltweit „Demokratiedefizite“ an, zumindest wenn es den Wirtschaftsinteressen nicht schadet.

Im Bezug auf eine totalitäre Regierungsform machen unsere glanzlosen „Demokraten“ (und mental leider ebenfalls viele Deutsche) aber gerne eine Ausnahme: Bei der Monarchie. Obwohl (oder weil?) die Monarchie das genaue Gegenteil von einer echten Demokratie ist, feiern unsere „Demokraten“ die Monarchen.

Anfang der Woche, nur einen Tag nach der Europawahl, waren die niederländischen Monarchen König Willem-Alexander und Königin Máxima in Oldenburg, Leer und Werlte (Emsland) zu Gast. Bei dem zweitägigem Deutschlandbesuch ging es anschließend weiter nach Münster, wo bei einem gemeinsamen Essen neben NRW-Politikern auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) teilnahm. Die Feierlichkeiten der Monarchie in Niedersachsen gehen nächste Woche weiter, wenn der britische Prinz Andrew, Sohn von Queen Elisabeth II.für zwei Tage nach Niedersachsen kommt und zwar nach Wolfsburg, Göttingen und Hannover.

Die Doppelmoral der Politiker ist dabei erstaunlich. Während man einerseits stets vorgibt die „Demokratie“ zu verteidigen, hofiert man die europäischen Königshäuser. Auf der einen Seite sei man angeblich gegen jegliche Ideologie, die auf Abstammung beruht, auf der anderen Seite gibt man sich mit Gestalten ab, die rein zufällig als Thronfolger geboren wurden. Man anonymisiert Bewerbungsverfahren, weil ein „falscher“ Name zu Nachteilen führen könne und redet andererseits andere ehrwürdig mit Prinz, König oder Königin an, obwohl die Personen keinerlei Leistungen für diesen Namenszusatz erbringen mussten.

Diese Doppelmoral beschränkt sich leider nicht auf naive und abgehalfterte BRD-Politiker. In Boulevard-Blättern wird jede Neuigkeiten aus Europas Königshäusern berichtet, als ob es irgendeine praktische Relevanz für die (zumeist weiblichen) Leser hätte.

All dieses könnte man gelassen als Dummheiten abtun. Aber leider zahlen wir alle für die monarchophilen Dummheiten. Bei „Traumhochzeiten“ von europäischen Adeligen müssen wir über unsere Rundfunk-Zwangsabgabe die Übertragung bezahlen. Die Empfänge für die Blaublüter werden nicht von Herrn Weil & Co. aus dessen Privatschatulle finanziert, sondern für die auserwählten Veranstaltungen darf ebenfalls der Steuerzahler brav seine Geldbörse weit aufmachen. Und alle Katholiken dürfen Kirchensteuer zahlen und haben als obersten Erdenvertreter laut Vatikanischem Grundgesetz einen Herrscher der als Oberhaupt des Vatikanstaates die Fülle der gesetzgebenden, ausführenden und richterlichen Gewaltbesitzt, also einen lupenreinen Monarchen.

Herr Weil, lernen Sie von der NPD. Werden Sie endlich auch ein überzeugter Demokrat und wenden Sie sich mit uns gegen jegliche Steuergeldverschwendung für die überholte Monarchie!

(DD)

-Ausstellung über die Royals aus Hannover

Foto: henning schmidt  / pixelio.de/

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