npd-braunschweig.de

24.07.2014

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Antisemitismus=böse, Antideutsch=super

 

So kann man vereinfacht die simple Faustformel von Innenminister Boris Pistorius (SPD) ausdrücken, die er bei einer gestrigen (23.07.) Rede im niedersächsischem Landtag gehalten hat. Dass die Bekämpfung jeglicher Kritik an jüdischen Verbänden oder dem Staat Israel pauschal als „antisemitisch“ verurteilt wird, ist keine wirkliche Neuigkeit. Insbesondere rote und grüne Ideologen vermengen gerne Antizionismus, Antisemitismus und Kritik am israelischen Staat, um ihre uneingeschränkte Solidarität mit allen Juden auszuleben. Das zweite Lieblingskind der Genossen sind die Ausländer, die man gerne als „Bereicherung“ feiert. Was aber wenn die Bereicherer sich negativ gegenüber Juden äußern?

Die einzige Karte, die diese deutschfeindlichen Politiker an der Leine ansonsten immer spielen, die „Nazi-Karte“ sticht in diesem Fall nicht, weil es sich ja gleich um zwei Lieblinge von Multi-Kulti-Utopisten handelt, die miteinander temporär im Streit liegen. Erschwerend kommt noch die israelkritische Haltung in Teilen der Linksextremen. Gerade als linke Parteien tun sich hierbei Rote und Grüne nochmals schwerer, weil es sich um Gesinnungsgenossen handelt mit denen man ansonsten gerne Hand in Hand arbeitet.

Um es sich mit seinen bisherigen Politik- und Parteifreunden nicht zu verscherzen, will der Innenminister nun auf einmal wieder „differenzieren“. Keine Angst, nicht beim K(r)ampf gegen Rechts. Hier darf weiterhin von Patriotisch bis Rechtsterroristisch alles in einem Topf gesteckt werden. Nein, man will den Antisemitismus differenzierter betrachten.

Wie eine solche „Differenzierung“ bei den roten Stammtischparolenbrüllern aussehen kann, kann sich jeder leicht ausmalen. Da Herr Pistorius wie immer konkrete Äußerungen gemieden hat, schreiben wir an dieser Stelle, wie SPD-Funktionäre vom Schlage eines Innenministers es wohl sehen:

  • -  Antiimperialismus der Linken. Die Linken haben in der Bundesrepublik bekanntermaßen Narrenfreiheit. Deswegen stören eigentlich nur die Ausfälle, wenn selbst linke Personen erkennen, dass das Weltfinanzsystem die Juden zumindest gut leben läßt…
  • -  Antizionismus der Muslime. Eigentlich sind dieses Kulturbereicherer auch BRD-Freunde und sie dürfen sich hier ungehindert austoben. Nun ja, fast zumindest. Ausländer dürfen zwar Kritik an Juden und Israel üben, aber bitteschön im BRD-Neusprech-Rahmen.
  • -  Judenhass. Hierunter wird jegliche Kritik von Nationalisten an den Synagogen-Besuchern abgetan. Sollten Nationalisten oder nationale Parteien, wie die NPD etwa Zweifel an der Mainstream-Medien-Meinung zum Nahost-Konflikt haben, dann ist das sofort faschistoid. Mindestens.

Die Maske fallen gelassen hat der Innenminister dennoch bei seinem Herumgedruckse. So heißt es in der offiziellen Meldung: „Die linksextreme Szene ist tief gespalten, wie sie es mit Israel halten soll. Es gibt hier die antideutschen Strömungen, die sich mit Israel solidarisieren, und es gibt die antiimperialistischen Strömungen, die den Staat Israel ablehnen und dabei seine berechtigten Sicherheitsinteressen ignorieren.“  Während BP die antiimperialistischen Strömungen nach Eigenangabe ablehnt, hat er keinerlei Bedenken gegenüber den antideutschen Strömungen geäußert! Wohlgemerkt: Ein deutscher Innenminister des zweitgrößten Flächenbundeslandes hat keinerlei Probleme mit Deutschfeindlichkeit! Solch eine feindliche Einstellung gegenüber seinen eigenen Wählern und gegenüber seinem eigenen Volk kann man sich auch nur in Deutschland erlauben!

In einem sehr lesenswerten Artikel der Bundespartei (unter der Rubrik „bundesweite Nachrichten) kann man hingegen sehr gut die vielfältige Betrachtungsweise der NPD sehen.

(DD)

-Rede des Innenministers

Foto: Carsten Raum  / pixelio.de

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