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09.08.2014
Kommunales, Niedersachsen

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Gender-Schwachsinn in die Parlamente

Ein Eckpfeiler eines jeden totalitären Regimes ist die Widersprüchlichkeit. Auch rot-grüne Ideologen sind von der Widersprüchlichkeit geprägt. Ein gutes Beispiel für schlechte Politik lieferte dabei diese Woche die Niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD), die den Schwachsinn „Politik braucht Frauen“ vorstellte.

Nach Lesart der roten und grünen Genossen gibt es ja angeblich keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Mit diesem unzutreffenden Blödsinn hat man sich jahrzehntelang beispielsweise für die Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare stark gemacht.

Auf der anderen Seite erkennen Rote und Grüne dann doch einen Unterschied zwischen den Geschlechtern, wenn es um die Besserstellung von Frauen geht. So auch beim Niedersächsischem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Neben dem üblichen Kokolores wie n bei den Feuerwehren oder in Aufsichtsräten, widmet man sich dieses Mal den Frauen in der Politik. Wobei wir gerechterweise erwähnen müssen, dass dieses Programm kein rein rot-grüner Schwachsinn ist. Schwarze und Gelbe gehören ebenfalls dem Beirat an.

Worum es geht? Um den Anteil der Frauen in den Kommunalparlamenten. Der ist den Vertretern aller Landtagsparteien nämlich zu niedrig, liegt er doch aktuell in den Kreistagen und kreisfreien Städten bei 26,8 Prozent und in den anderen Stadt- und Gemeinderäten bei 22,4 Prozent.

Um den Anteil weiblicher Ratsmitglieder zu erhöhen, wurde jetzt ein Mentor-Programm aufgelegt, in denen Frauen (nur Frauen; keine Männer, die sich als Frauen fühlen!) ermutigt werden sollen in die Kommunalpolitik zu gehen. Hierfür soll es ein einjähriges Mentorenprogramm geben, bei denen die potentiellen Kommunalpolitikerinnen Fortbildungsreihen besuchen können und in denen sie an Vernetzungsveranstaltungen teilnehmen können.

Als bekanntermaßen weltoffene Partei, ist die NPD Niedersachsen dafür die Auswahl der Kommunalwahllisten den entsprechenden Parteien selber zu überlassen. Auch die Wähler sollen lieber nach Inhalten und nicht nach irgendwelchen n entscheiden, wen sie in die entsprechenden Parlamente wählen.  Es ist nichts gegen Frauen in der Politik zu sagen. Allerdings sind Frauen im Umkehrschluß auch nicht unbedingt besser geeignet, wie man leider an der Kanzlerin erkennen kann.

Die Vertreter von CDUFDPSPDGRÜNE sollten statt den Gender-Sch… zu fördern, sich mal lieber Gedanken über die Geschlechterverschiedenheiten machen. Ja, Jungen spielen lieber mit Modellautos als mit Puppen. Ja, Mädchen gehen lieber reiten als Fußball spielen. Und ja, Männer beschäftigen sich mehr mit Politik als Frauen. Schlimm? Nein. Es gibt diese Unterschiede. Und Jungen dürfen auch mit Puppen spielen, Mädchen können Fußball spielen und Frauen haben die Möglichkeit in der Politik Karriere zu machen, ohne Einschränkungen.

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern soll man akzeptieren, anstatt mit der Abrißbirne gewaltsam alles und alle gleich machen zu wollen. Zumal es eine Ungerechtigkeit ist nur bestimmte Personengruppen (in diesem Fall Frauen) zu fördern, wenn doch angeblich alle Menschen gleich seien sollen.

Die Anzahl der Ausländer in den Parlamenten ist den Politikern an der Leine wahrscheinlich ebenso zu gering, wie der Anteil der Behinderten (wobei die Landtagsparteien bei den Aufstellungen ihrer Listen hier vorbildliche Arbeit leisten!) oder die Menge der hinduistischen Abgeordneten. Es gibt also noch viel zu tun für die nächsten Jahre…

(DD)

-Programm „Politik braucht Frauen“

Foto: Konstantin Gastmann / pixelio.de

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