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24.11.2014
Niedersachsen

Lesezeit: etwa 1 Minute

Werden Ausbrüche zur Regel?

In diesem Jahr sorgten schon mehrfach Fluchten von Strafgefangenen, die sich normalerweise im Gefängnis oder im Maßregelvollzug aufhalten sollten, für einen Aufschrei, selbst bei der Systempresse. Bei jeder neuen Flucht verspricht Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) stets eine Verbesserung. Außerdem werde sich ein Ausbruch mit Sicherheit nicht wiederholen, so zumindest das Wunschdenken der Sozialdemokratin. Die Wirklichkeit steht hingegen nicht auf der Seite der Genossen. Trotz angeblicher Ausbesserungen beim Umgang mit Gefangenen, sind alleine in diesem Jahr schon mindestens 77 Personen geflohen.

Besonders das Verschwinden von Häftlingen aus den so genannten Maßregelvollzugsanstalten häuft sich. In diesen Anstalten werden verurteilte Straftäter untergebracht, die schwere Straftaten begangen haben, aber aufgrund des Drogenkonsums oder wegen psychischer Krankheiten als „nicht oder eingeschränkt schuldfähig“ gelten und deshalb statt ins Gefängnis in die Einrichtungen des Maßregelvollzugs kommen.

Da aus rot-grüner Sicht Menschen oftmals generell keine Schuld an den von ihnen verübten Verbrechen tragen (es sei denn, sie sind heterosexuelle deutsche Männer), wird eine Sucht gerne als Krankheit wie Krebs abgetan und psychische Erkrankungen wie ein Armbruch abgetan. Sicherlich sind psychisch Kranke und Suchtkranke oftmals nicht vollkommen zurechnungsfähig, warum es hierfür aber einen Bonus bei der Unterbringung geben muß, wird kaum hinterfragt. Und die lockereren Bedingungen, werden durch die zahlreichen Fluchten überdeutlich. Hierbei darf die Lösung aber nicht nur in der einfältigen sozialdemokratischen Forderung „mehr Personal“ liegen, sondern man muß auch hinterfragen ob Freigänge –wie zum Tag der Deutschen Einheit am Maschsee in Hannover- überhaupt sinnvoll sind.

Für die NPD Niedersachsen steht der Opferschutz ganz klar vor irgendwelchen Re-sozialisierungsabsichten. Therapeuten, die den Tätern eine „Heilung“ bescheinigen, müssen notfalls auch in Haftung genommen werden können, wenn eben diese straffällig gewordenen  „Patienten“ von Freigängen fliehen oder gar Schlimmeres anrichten.

(DD)

-NDR-Bericht

Foto: Herbert Walter Krick / pixelio.de

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