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30.08.2015
Niedersachsen

Lesezeit: etwa 7 Minuten

NPWR 35

Die Asyl-Propagandaindustrie läuft derzeit auf Hochtouren. Wie zu erwarten war, stellt sich sogar die Bild-Zeitung plakativ auf die Seite von Scheinasylanten und Wirtschaftsflüchtlingen. Warum derzeit immer realitätsfernere Geschichten und  Aufrufe zur „Hilfe“ notwendig sind, zeigt der Wochenrückblick auf die Kalenderwoche 35:

Osterode-„Vorzeigeunterkunft“

Die schon auf allen Kanälen gefeierte Vorzeigeunterkunft in Osterode soll jetzt mit einem anderen Geschäftsmann umgesetzt werden. Nach der berechtigten und umfassenden Kritik am bisherigen Eigentümer, der „Princess of Finkenwerder“, bei der die finanziellen Machenschaften und das mit Altlasten verseuchte Grundstück im Vordergrund standen, scheint nun ein neuer Glücksritter gefunden zu sein. Carsten Jungclaus, der selber ein Wirtschaftsflüchtling ist, soll aus der ehemaligen Rommel-Kaserne jetzt die Vorzeigeunterkunft für Asylanten formen. War bislang die Rede von 1,5 Millionen Euro, die für eine Umnutzung benötigt werden, so plant der Unternehmer gleich mit mindestens 10 Millionen Euro. 10 Millionen Euro, die weder eine Spende von Til sind, noch von Jungclaus aus reiner Menschenliebe verschenkt werden. Denn der lupenreine Investor ist ein knallharter Geschäftsmann. Nicht zuletzt deshalb hat er die Hansestadt Hamburg einst verlassen und ist in die Schweiz „geflüchtet“. Neben schönen Skigebieten und leckerem Käse sind die Schweizer ja weltweit bekannt als Steuerparadies. Aber die Steuerflucht wird wohl kein Grund für den Umzug gewesen sein, genauso wenig wie bei Schumacher & Co. Alles in allem also ein seriöser Gesprächspartner für unsere Landesregierung.

Mongols „MC“

Die Polizei hat diese Woche mit einem Mobilen Einsatzkommando (MEK) das Vereinsheim der Mongols MC im niedersächsischen Seevetal (Landkreis Harburg) durchsucht. Der Öffentlichkeit soll dabei erzählt werden, dass es sich bei diesen Leuten um „Rocker“ handelt. Der Chef dieses kulturbereichernden Clubs, hört auch auf den urdeutschen Namen Erkan. Der 36-jährige gilt als Deutschlandchef dieses „Motorradclubs“, bei dem es auffallend viele Motorradfahrer ohne Motorräder gibt. Rockerkriminalität hört sich in bundesdeutschen Medien aber viel schöner an als Ausländerkriminalität.

Trinkerrandale

Man brauchte wohl dringend einen „rechtsextremen“ Übergriff, um die Menschen für die verfehlte Asylpolitik zu begeistern. Nachdem in Hildesheim ein Sudanese leicht verletzt wurde, kursierten bereits die bewußt gestreuten Gerüchte, dass die Täter „rechts“ gewesen seien. Sehr zum Leidwesen der Betroffenheitsindustrie handelte es sich dabei aber weder um Nationalisten noch um rechte Fußballfans. Vielmehr waren die Schläger Alkoholiker. Manche rechtfertigen ihre vorher geäußerte Empörung damit, dass die Trinker entsprechende Parolen gesagt haben sollen. Abwertende Äußerungen sind aber keinesfalls automatisch Rassismus. Und Hetze gegen Bayern, Schwaben, Nord- oder Ostdeutsche findet sich Woche für Woche in den Fußballstadien dieser Republik und selbst im etablierten Kabarett hat man keinerlei Probleme damit über die Mentalität von Ostwestfalen bzw. Ostfriesen oder über die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover zu hetzen. Sobald Besoffene jedoch Ostfriesen durch Türken ersetzen oder sich über eine dunkle Hautfarbe statt über eine blonde Haarfarbe lustig machen, treten die Gutmenschen auf den Plan. Dementsprechend gab es auch am Dienstagabend die gefühlt 1000ste Demonstration mit solchen platten Scheißhausparolen wie „Hildesheim ist bunt“, „bunt statt braun“ und ähnlichen sinnfreien Plattitüden.

„Flüchtling“ angegriffen

Wenn schon keine angeblichen Flüchtlinge von den ach so bösen Deutschen angegriffen wurden, dann kann man es wenigstens so schreiben. Der NDR ist in dieser Hinsicht ein Paradebeispiel für Asylpropaganda. So durften wir diese Woche lesen, dass ein Asylsuchender aus dem sicheren Staat Montenegro angegriffen wurde. So wie es der Norddeutsche Rundfunk schrieb, wird der Eindruck erweckt, als seien Täter von außen in das Asylbewerberheim in Seevetal (Landkreis Harburg)  eingedrungen und hätten den 26-jährigen verletzt. Die Polizei selber teilte jedoch mit, dass der 19-jährige Täter aus dem ebenfalls sicheren Algerien stammt. Aber wer braucht schon Hintergrundwissen über den Täter, wenn dieser nicht zum gewünschten Feindbild zählt?! Da das Opfer passenderweise ein Asylant war, muß in diesem Fall der Hintergrund dagegen unbedingt erwähnt werden.

Fahrradaktionstag für Asylanten

Unsere Polizei kümmert sich auch abseits der Kriminalität gerne um Asylanten. Da scheinbar alle Verbrechen aufgeklärt sind, hat die Polizei in Laatzen (Region Hannover) einen Fahrrad-Aktionstag extra für vermeintliche Flüchtlinge abgehalten. Hier durften die Asylbewerber auf einem Fahrradsimulator und einem Parcours radeln und grundlegende Verkehrsregeln lernen. Außerdem wurden Helme für die Neu-Radfahrer gesammelt. Der Bundesbürger lernt idealerweise das Radfahren spätestens in der Grundschule. Bei einem Fahrradführerschein wird das erworbene Verkehrswissen praktisch und theoretisch getestet. Diese Versäumnisse der Herkunftsstaaten der Antragssteller sollen jetzt von der deutschen Polizei wieder ausgebügelt werden. Wie reizend kümmert man sich eigentlich um die Deutschen, die im Ausland Rad oder Auto fahren? Geben die dortigen Polizisten einem ebenfalls kostenlosen Unterricht und Trainingsmöglichkeiten?! Wohl kaum.

Bundesinnenminister besucht Friedland

Die Landeserstaufnahmeeinrichtung Friedland platzt genauso wie alle anderen niedersächsischen Erstaufnahmelager aus allen Nähten. Jetzt kam der Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) nach Friedland und hat sich vor Ort umgesehen. Während gerade Regierungsbeamte ansonsten stur auf ihre Paragraphen bestehen und der Papierkrieg Alltag für die Normalbürger ist, forderte der Bundes-IM ganz offen die eigenen Vorschriften bei der Unterbringung und Abarbeitung des Asylantenstroms außer Kraft zu setzen, indem er für „Improvisation“ warb und eingestehen musste, dass die geltenden Verwaltungsabläufe nicht zu bewältigen seien. Scheinbar hatte der CDU-Minister keine dringenderen Probleme zu lösen und so nahm er sich ganze sieben Stunden Zeit für diesen Besuch. Lustig war ein Foto mit einem Mädchen, welches einen Pullover mit dem Zahlencode 18 trägt. Wofür diese Zahlen stehen sollen, beantwortet der Verfassungsschutz, welcher dem Innenministerium unterstellt ist, bestimmt gerne.

Asylantenrandale I.-III.

Einen authentischen Eindruck hätte sich der Bundesinnenminister am Freitag machen können. Da wurde sich in weltoffener Art um die Zeltbeleuchtung gestritten. Im Laufe der Auseinandersetzungen wurden im Lager Friedland Trennwände, Stühle und Feuerlöscher beschädigt. Die mit fünf Streifenwagen angerückte Polizei musste einen 22-jährigen und eine 19-jährige zur Verhinderung weiterer Straftaten aus der Erstaufnahmeeinrichtung entfernen.  Und dieses war noch einer der harmloseren Vorfälle. Alleine die Polizeidirektion Göttingen (eine von sechs Polizeidirektionen in Niedersachsen) hat nur in dieser Woche noch mindestens zwei weitere erwähnenswerte Fälle aus ihrem Zuständigkeitsbereich veröffentlicht (Nr. 510-2015, 518-2015 und 520-2015). 

In Rosdorf (Landkreis Göttingen) durften sich die Asylbewerber über Kleiderspenden freuen. Doch anstatt sich mit den erhaltenen Spenden zufrieden zu geben und Dankbarkeit zu zeigen, kam es zur handfesten Auseinandersetzung. Ob die Asylanten lediglich Kleidung aus der Vorjahreskollektion erhielten oder warum sie sonst aufeinander losgingen, bleibt leider unerwähnt. Jedenfalls haben sich mehrere angebliche Flüchtlinge wechselseitig angegriffen, u.a. mit Holzlatten. Insgesamt gab es sechs Verletzte, darunter auch eine Frau und ein achtjähriges Kind. Erst mehrere Streifenwagenbesatzungen inklusive Übersetzern konnten die Verteilungskämpfe beenden.

Ebenfalls sechs Verletzte gab es bei Randale in einer Unterkunft für UMF, was für „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ steht. Nach einem Feuerfehlalarm kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen. Gleich 60 kulturelle Bereicherer und dringend benötigte Fachkräfte gingen mit Besteck, Geschirr und Besenstielen aufeinander los. Durch die Randale wurden insgesamt sechs Personen verletzt, davon drei Betreuer. Natürlich wurde auch wieder die Einrichtung beschädigt.  Erst durch mehrere Polizeieinsatzwagenbesatzungen und durch Diensthunde konnte die Situation wieder beruhigt werden.

Aufschrei

Bei all diesen Vorfällen gab es selbstverständlich kein Aufschrei der Massenmedien und der Politik. Obwohl es zu zahlreichen verletzter Personen durch Asylanten kam, pilgern die Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker lieber zu Einrichtungen in Niedersachsen, bei denen es nur zur Sachbeschädigung zum Nachteil weniger Asylanten kam. Wer eine angebliche Gleichheit der Menschen will, der sollte bei jedem Vorfall aufschreien, bei der ein Mensch verletzt oder getötet wird oder es bei Brandstiftungen billigend in Kauf nehmen. In Oldenburg kam es in jüngster Vergangenheit wieder zu einer PKW-Brandstiftungsserie, bei denen das Feuer auch hätte Menschen töten können. Dort war jedoch kein Innenminister, keine Integrationsbeauftragte und erst Recht kein Ministerpräsident vor Ort, um „Flagge zu zeigen“.

(EPS)

Grafik: © NPD Niedersachsen

 

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