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05.08.2022

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Die Realität ist tot, es lebe die Ideologie

Schon seit einiger Zeit werden wir Zeuge eines abenteuerlichen Schauspiels, das unsere Welt und die Normalität vollkommen auf den Kopf zu stellen droht, soweit das nicht schon geschehen ist. Ich weiß, wir alle haben oft den Eindruck, es könne nicht wahnwitziger werden. Bei all dem Getöse um Gendergaga, Vielgeschlechtlichkeit und anderer Kuriositäten. Jetzt treten wir aber langsam in eine Phase ein, in der es nicht mehr nur eine verrückte und sektenartige Minderheit ist, die uns wider jede Vernunft und wider die Natur erklären will, es gäbe mehr als zwei Geschlechter.

Und bevor mir mangelnde Sachkenntnis vorgeworfen wird, möchte ich zur Kenntnis geben, dass mir der Unterschied zwischen Geschlecht und dem soziologischen Begriff Gender wohl bekannt ist. Offenbar wird aber genau diese Vermischung von den Sektenführern und Unterstützern der Genderideologie genutzt, um einen gesellschaftlichen Umbruch ungeahnten Ausmaßes einzuleiten. Das hat nämlich nicht nur Auswirkungen auf aktuelle Akteure. Schon unsere Kinder in den Kitas und den Schulen werden mit der wahnwitzigen These konfrontiert, sie könnten sich ihr Geschlecht aussuchen.

Egal, ob man aktuelle Umfragen als repräsentativ oder nicht, für geschönt oder nicht hält, zeigen sie doch einen besorgniserregenden Trend. Die Anzahl derer, die sich als „queer“ empfinden, wächst stetig an. Dabei muss berücksichtig werden, dass gerade junge Menschen sich in Findungs- und Entwicklungsjahren befinden, in denen die Beeinflussung durch Autoritätspersonen und Institutionen besonders leicht ist. Wenn also auch in den Schulen der Irrsinn von Lehrern verbreitet wird, Schüler könnten sich ihr Geschlecht aussuchen und sollten mit allen nur vorstellbaren sexuellen Praktiken experimentieren, zusätzlich von morgens bis abends über die Werbung großer Firmen und Influencern drangsaliert und dann noch von Netflix geframet werden, wundert es nicht, dass immer mehr die Orientierung verlieren. Das führt nicht zu mehr Selbstbestimmung, sondern zu mentalen und psychischen Störungen, deren Zunahme ebenfalls messbar sind.

Insofern ist das Thema, das für viele für allgemeinen Erheiterung sorgt, ein außerordentlich ernstes. Es besteht nämlich die Gefahr, dass wir eine orientierungslose und mental angeschlagene Generation großziehen. Zumindest ein Teil der Jugend wird dieser menschenfeindlichen Ideologie zum Opfer fallen. Das angedachte Selbstbestimmungsgesetz, nach dem sich Personen ab 14 Jahren ein mal pro Jahre ihr Geschlecht und ihren Namen standesamtlich ändern lassen können, ist ein legislativer Irrsinn, der kaum in Worte zu fassen ist. Schon der Grundgedanke, das subjektive Empfinden könne höher gewertet werden als biologische Fakten, ist eine unfassbare Dummheit. Die Aussage von sogenannten Transfrauen beispielsweise, also von biologischen Männern, die meinen eine Frau zu sein, sie fühlten sich wie eine Frau, ist vollkommen absurd. Kein Mensch kann wissen, wie sich ein anderer Mensch fühlt. Ich kann nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die sich im eigenen Körper falsch fühlen. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben und mag im jeweiligen Einzelfall auch ein Drama sein, keine Frage. Hier wird aber aus zahlenmäßig kaum erwähnenswerten Einzelfällen eine ideologisch aufgeladene Allgemeingültigkeit konstruiert, die jeder biologischen Normalität spottet.

Ich weiß, dass wir in schwierigen Zeiten leben. Wir haben es mit einem Krieg in Europa zu tun, mit einer immer schneller wachsenden Inflation und anderen gesellschaftlichen Verwerfungen. Ich denke aber, dass die schleichende Indoktrination unserer Kinder mit derlei Wahnsinn einen zusätzlichen und nachhaltigen Schaden verursacht. Bestehen mentale und psychische Probleme erst mal millionenfach und haben sich manifestiert, wird sich auch unsere Gesellschaft entsprechend verändern. Dagegen müssen wir unsere Stimme erheben. Wir werden in den nächsten Monaten auf ganz gravierende Probleme zusteuern, wenn ich immer öfter lese, dass von „Heizhallen“ und dergleichen gesprochen wird. Jetzt ist es wichtiger denn je, dass wir als Vertreter der Normalität gesehen werden.

Frank Franz

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